Gereon Krebber
LET’S TALK ABOUT... ‚KERAMOCRINGE’

LET’S TALK ABOUT... ‚KERAMOCRINGE’

Es wird ein „offener Dialog im Gehen und Stehen“, den der Museumsleiter Georg Elben und Gereon Krebber in der Ausstellung „Keramocringe“ führen: „Wir widmen uns dem Ausgestellten und dem Ausstellungsort, den Skulpturen und der Architektur“, umreißt Georg Elben das dreistündige Gespräch in der aktuellen Ausstellung von Gereon Krebber.

Die Ausstellung „Keramocringe“ setzt den Fokus auf Krebbers Keramiken, besonders aus letzter Zeit. Krebber hat als Stipendiat das letzte halbe Jahr am Europäischen Keramischen Werkzentrum EKWC in Holland gearbeitet. „Das ist einer der besten Orte für Keramik, dort habe ich großformatig bauen können“, sagt Gereon Krebber. Die Ausstellung zeigt Keramiken aus den letzten zwanzig Jahren. „Es spannend zu sehen, wie sich Themen durchziehen und wieder neu formulieren, ohne dass ich das bewusst vorhabe“, meint der Künstler.: „Das sieht man in der Ausstellung, und darüber können wir auch reden“.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen, Fragen zu stellen und Gedanken zu formulieren. „Es ist ein freies Format – man kann einfach dazukommen, dabei sein und davongehen“, so Georg Elben. Solche Gespräche in Überlänge hat Gereon Krebber bereits an anderen Orten geführt, so beispielsweise mit dem bekannten Philosophen Markus Gabriel im Museum DKM. „Viele Künstler:innen zögern eher, über ihre eigenen Arbeiten zu reden. ‚Bilde, Künstler, rede nicht’ heißt es sicher aus gutem Grund“, so Krebber, der als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf im Grundjahr lehrt. Er selbst spüre aber keine Scheu, über seine Arbeit zu sprechen: „In der direkten Anschauung erfahren wir am besten, was die Kunst mit uns macht und was wir mit ihr machen – und das können wir auch erläutern“, sagt der Künstler.

Es ist die letzte Skulpturenausstellung an diesem Ort, bevor das Museum umzieht: „Wir haben das Museum für die Ausstellung komplett freigeräumt – ein letztes Mal zeigen wir den Glaskasten in seiner jahrelangen Funktion als Ort für Skulpturen“, betont Georg Elben. Ton und Beton, Architektur und Skulptur sind weitere Themen des Gesprächs am Samstagnachmittag, dem 2. Oktober von 14:00 bis 17:00 h in den Räumen des Skulpturenmuseums. Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt.
„Gereon Krebber – Keramocringe“ läuft noch bis zum 24. Oktober im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Bitte Maske tragen; der Eintritt ist frei.


TERMIN:
„Laberflash“ – 3 h nonstop“
Samstag, 2. Oktober 2021, 14:00 – 17:00 h
Künstlergespräch in der Ausstellung
Moderation: Georg Elben

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